Alle Jahre wieder - die Steuererklärung

Den 31. Mai hat der deutsche Gesetzgeber zur Abgabefrist für die jährliche Steuererklärung erklärt. Ob Abgabeverpflichtet oder zu viel Steuern bezahlt, für viele ist das Ausfüllen der Formulare ein Kampf. Diese 5 Top Tipps sollen die mühseelige Pflicht für Sie erleichtern.

Top Tipp 1: Steuererklärung lohnt sich nicht für Alle

Sind Sie Arbeitnehmer der Lohnsteuerkarte arbeitet ? Solange keine weiteren Einkünfte (z.B. aus Vermietung) hinzukommen, müssen Sie keine Steuererklärung abgeben, da ihre Lohnsteuer bereits vom Arbeitgeber einbehalten und an das Finanzamt abgegeben wird. Sollten Sie jedoch hohe Arbeitsbedingte Ausgaben machen - beispielsweise aufgrund einer lange Anfahrt zu Arbeit - sollten Sie eine Steuererklärung abgeben. Dann können Sie eventuell vom Finanzamt Geld zurückbekommen. 

Top Tipp 2: Frist nicht verpassen!

Sind Sie Freiberufler oder Gewerbetreibender ? In diesem Fall sind Sie zur jährlichen Abgabe der Steuererklärung verpflichtet. Sie sollten sich den 31. Mai 2019 rot im Kalender anstreichen. Es ist der letzte Abgabetag für der Steuererklärung des Jahres 2018. Sollten Sie diese Frist nicht halten, könnte das Finanzamt einen Verspätungszuschlag für die verspätet eingereichte Steuererklärung und sogar einen Säumniszuschlag für zu spät gezahlte Steuern veranschlagen.

Top Tipp 3: Rechnungen nicht in bar bezahlen

Egal ob es Reparaturen an Ihrem Haus oder ein neuer Laptop sind, es kann sich in Ihrer Steuererklärung auswirken. Wichitg dafür ist, dass die Rechnung  nicht direkt in bar, sondern per Überweisung – beglichen werden.

Top Tipp 4: Quittungen und Belege für Krankheitsbedingte Kosten

Waren Sie im vergangenen Jahr im Krankenhaus, oder haben Sie Zuzahlungen für Medikamente geleistet? Alle Belege die Sie erhalten haben, könnten bares Geld wert sein. Weiter lässt das Finanzamt auch die Kosten für Krankengymnastik oder weitere krankheitsbedingte Kosten zu. Diese Anerkennung erfolgt allerdings erst dann, wenn es als außergewöhnliche Belastung eingestuft werden kann, also die zumutbare Belastung überschritten wird.

Top Tipp 5: Ist der Steuerbescheid korrekt?

Fehler passieren ständig, und auch ein Finanzbeamter kann sich vertun. In diesen Fällen ist es möglich gegen den Einkommensteuerbescheid einen Einspruch einzulegen. Dieser muss schriftlich erfolgen und für die Widerspruchseinlage gilt eine Frist von 4 Wochen.